Habima Fuchs

∗1977, Czech Republic
lives and work in Prague, Czech Republic

Die Werke von Habima Fuchs (*1977, Tschechische Republik) sind sowohl formal als auch inhaltlich synkretistisch – bestehend aus einer Synthese von Ideen oder Philosophien, die sich zu einem neuen Weltbild verbinden – und besitzen ein immenses metaphorisches Potenzial. Fuchs hat keine Berührungsängste mit existenziellen, philosophischen oder metaphysischen Themen.

Sie analysiert Motive und Symbole aus verschiedenen Kulturen, wobei sie christliche Ikonografie frei mit orientalisch-religiösen Bildern, die vor allem dem Buddhismus entstammen, kombiniert. Seit einigen Jahren bezieht sich Habima Fuchs in ihren Arbeiten auf die ursprünglichsten Aspekte der Kunst, indem sie sich intensiv mit religiösen und mythologischen Ikonografien auseinandersetzt. Ihre künstlerische Praxis besteht in einer grundsätzlichen Offenheit gegenüber unterschiedlichen Seins- und Erscheinungsformen als Inspirationen aus Vergangenheit und Gegenwart. So sind ihre Werke das Ergebnis eines tiefen Bestrebens, bedeutungsvolle Phänomene unserer Kulturgeschichte in ihrem Werk zu de- und recodieren, indem sie hybride Formen schafft, anhand derer sie die Unterschiede zwischen materiellen und immateriellen Formen des Seins und deren Erscheinungsformen aufzulösen trachtet. Für die Biennale Gherdëina schuf sie das Außenwandbild auf dem Kirchplatz in St. Ulrich, ein überdimensionales Mandala als metaphorische Darstellung eines Makro- oder Mikrouniversums, mit geometrisch rund um einen zentralen weißen Kreis angeordnete farbige Kreise, verteilt in den vier Himmelsrichtungen, welche sich innerhalb eines größeren runden Feldes befinden, eingebettet in einen alles umfassenden quadratischen Bereich.

In der Ausstellung im Trenker Saal präsentiert die Künstlerin eine Serie von delikaten Zeichnungen, die sich auf Formen in der Natur beziehen, wie z.B. Hügel, Wegverläufe, Blätter oder Lichtphänomene. Diese repräsentieren ihre intensive Recherche Habima Fuchs‘ in Bezug auf die metaphorische Sprache religiöser Symbole quer durch alle Kultur- und Zeiträume, welche seit jeher Formen aus der Natur als Inspirationsquelle und Ausgangsmoment verwendeten.

Hat teilgenommen an:

Subscribe to our Newsletter

Archiv
Öffnungszeiten (gilt für Indoor-Ausstellungsorte): Dienstag – Sonntag: 10:00–12:30 / 15:00–18:30 Uhr    •    Öffnungszeiten (gilt für Indoor-Ausstellungsorte): Dienstag – Sonntag: 10:00–12:30 / 15:00–18:30 Uhr    •    Öffnungszeiten (gilt für Indoor-Ausstellungsorte): Dienstag – Sonntag: 10:00–12:30 / 15:00–18:30 Uhr    •    Öffnungszeiten (gilt für Indoor-Ausstellungsorte): Dienstag – Sonntag: 10:00–12:30 / 15:00–18:30 Uhr Öffnungszeiten (gilt für Indoor-Ausstellungsorte): Dienstag – Sonntag: 10:00–12:30 / 15:00–18:30 Uhr    •    Öffnungszeiten (gilt für Indoor-Ausstellungsorte): Dienstag – Sonntag: 10:00–12:30 / 15:00–18:30 Uhr    •    Öffnungszeiten (gilt für Indoor-Ausstellungsorte): Dienstag – Sonntag: 10:00–12:30 / 15:00–18:30 Uhr    •    Öffnungszeiten (gilt für Indoor-Ausstellungsorte): Dienstag – Sonntag: 10:00–12:30 / 15:00–18:30 Uhr